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BVK Aktuell Nr. 13

Liebe Mitglieder,

Sie haben nach unserer virtuellen Hauptversammlung und der Juli-Ausgabe des Blasmusikers eine Weile nichts von uns gehört. Die Proben haben nun glücklicherweise, wenn auch mit vielen Einschränkungen wieder beginnen können. Leider hat das Kultusministerium mit seiner Verordnung für das nächste Schuljahr den Bläsern und Sängern mit dem Verbot eine schallende Ohrfeige verpasst. Wenn dies aufrecht erhalten wird, würde eine jahrelange Kooperationsarbeit mit den Schulen zerstört und musische Fächer mal wieder gegenüber dem Sport benachteiligt. Wir sind hier politisch aktiv um diese Verordnung geändert zu bekommen Ministerin Eisemann hat auch schon zugesagt, dass ihr Ministerium dies nochmals überdenken wird.

Nun gibt es aber wieder einiges Neues zu berichten.
1. Das Hygienekonzept des BDB und der BDMV für Veranstaltungen konnte nun fertiggestellt werden und bietet bezüglich der Besucherzahl unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsvorschriften nun eine größere Variabilität. Auch die seit heute geltende neue Corona-Verordnung wurde darin schon berücksichtigt.
2. Das Impulsprogramm "Kunst trotz Abstand" könnte eventuell auch für Sie interessant sein. Hierbei erhalten Kultureinrichtungen und Vereine Unterstützung, um trotz der Herausforderungen, die die derzeitigen Beschränkungen mit sich bringen, künstlerisch arbeiten und Veranstaltungen konzipieren zu können. Dabei soll ganz eng mit freischaffenden Künstlerinnen und Künstlern zusammengearbeitet werden. Gefördert werden unter anderem Künstlerhonorare und Corona-bedingte Mehrkosten. Das Impulsprogramm trägt dazu bei, dass neue Ansätze und Ideen für Kunst- und Kulturangebote trotz Abstand entstehen. Gefördert werden besondere Angebote und Formate, die einen mittelfristigen Umgang mit der Krise und eine Umsetzungsphase bis Sommer 2021 ermöglichen. Für Kultureinrichtungen, Vereine sowie Künstlerinnen und Künstler schafft das Programm somit auch eine mittelfristige Perspektive und Planungssicherheit. Diese Förderung kann ab sofort von jedem Musikverein direkt beantragt werden. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Ministeriums unter https://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/kunst-kultur/kultursparten/unterstuetzung-kulturbetriebe-coronavirus/masterplan-kultur/

3. Das Soforthilfeprogramm Breitenkultur sieht eine pauschale Förderung entsprechend der Vereinsgröße, wie folgt vor: Vereine mit bis zu 30 aktiven Mitgliedern - 800 Euro Vereine mit bis zu 100 aktiven Mitgliedern - 1.100 Euro Vereine mit mehr als 100 aktiven Mitgliedern - 1.400 Euro Die Auszahlung an die Vereine erfolgt nach Anzahl der zum 01.01.2020 gemeldeten aktiven Mitglieder. Die Meldung unserer Vereine bzw. deren Mitgliederstärke ist durch uns bereits erfolgt, eine weitere Antragstellung ist nicht mehr nötig. Einzelheiten über die Auszahlungsmodalitäten liegen uns leider immer noch nicht vor. Wir hoffen jedoch, dass eine Auszahlung über uns bald erfolgen kann.

4. Das ursprünglich für das Jahr 2020 geplante 9. Internationale Jugendkapellentreffen findet vom 7.-9. Mai 2021 in Ettlingen statt. Ob beim IJKT 2021 mit oder ohne Abstand musiziert wird, wird sich zeigen. Weitere Informationen sind unter http://www.ijkt.de zu finden.

5. Ein eingeschobener BVK-JMLA-Gold- Lehrgang findet in den Herbstferien vom 26.10.20- 29.10.20 vorbehaltlich der im Spätjahr geltenden Corona-Verordnung und dem Stand der Anmeldungen statt. 250,- EUR für Heimschläfer 310,- EUR für BVK-Mitglieder 370,- EUR für Verbandsfremde Anmeldungen sind über die Homepage möglich: https://www.blasmusikverband-karlsruhe.de/aus-und-weiterbildung/jmla Online ausfüllen, ausdrucken, unterschreiben und per Post an: Susanne Bader Am Schloßbuckel 35 75015 Bretten oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Nur korrekt ausgefüllte und unterschriebene Anmeldungen werden angenommen. Anmeldeschluss 30.08.2020 Bitte die benötigten Arbeitsbücher bei den Verlagen bestellen. Aktuelle Literaturlisten und Probeprüfungen sind auf der BDB Homepage zu finden.

6. Am Samstag, den 21. November findet der Prüfungstag zum JMLA in Bronze und Silber statt. Anmeldungen sind ab 1. August 2020 über die Homepage möglich: https://www.blasmusikverband-karlsruhe.de/aus-und-weiterbildung/jmla Die Prüfungsgebühr beträgt 25,– EUR und ist mit der Anmeldung fällig! Der Anmeldeschluss ist der 1. Oktober 2020. Der Ort wird noch bekanntgegeben.

7. Der BVK veranstaltet in diesem Jahr eine ComMusic-Online-Schulung. Sie findet am Samstag, den 19.9.2020 von 10.00 – 12.00 Uhr statt. Die Anmeldung und das Handling wird genauso verlaufen wie bei der HV. Sie schicken an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! eine Mail mit wie vielen Personen, Namen, E-Mail-Adresse, Funktion, (zwecks Teilnehmerliste und Zugang) Sie teilnehmen möchten. Von mir erhalten Sie dann einen Zugangscode mit dem Sie sich unter Ihrem Namen und Vereinsname anmelden. Das Seminar ist kostenfrei. Anmeldeschluss ist der 31. August 2020

8. Am 20. September 2020 findet 2. Dirigentenfrühschoppen im Vereinsheim des MV Echo Ubstadt. Dazu laden wir alle Dirigenten und Jugenddirigenten unseres Verbandes ganz herzlich ein. Da vermutlich am 20. September immer noch die Abstands- und Verhaltensregeln gelten werden, und das Vereinsheim nur für eine bestimmte Anzahl Personen zugelassen ist, bitten wir um eine formlose Anmeldung per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

9. Das am 1. November 2020 geplante Gedenkkonzert an Manfred-Keller mit Ehemaligen des Verbandsjugendorchester fällt leider Corona zum Opfer.

10. Für Kurzentschlossene und vielleicht als Ersatz für den Urlaub veranstaltet die BDB-Bläserjugend von Sonntag, 23. August (18 Uhr) bis Freitag, 28. August 2020 (13 Uhr) einen Jugendleiter-Sommerkurs 2020 in die BDB-Musikakademie Staufen. Weitere Informationen zum Jugendleiter-Sommerkurs und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter https://www.blasmusikverbaende.de/blaeserjugend/verband-verein/wissen/jugendleiterausbildung/

Wir bitten Sie diese Informationen an Ihre Mitglieder entsprechend weiter zu geben.


BVK Aktuell Nr. 12

Liebe Mitglieder,

leider mussten wir die Musterhygieneordnung nochmals ein wenig anpassen um zumindest in Baden-Württemberg für die Blasorchester gleiche Abstandsregeln zu haben. Weiterhin stellen wir vermehrt fest, dass die Ordnungsämter in den Gemeinden mit Freigaben überfordert sind. Blasorchester sind nicht gleichzusetzen mit Chören und für die Amateurmusik ist nicht das Kultusministerium sondern das Wissenschaftsministerium zuständig.

1. Nachdem am 10.06.2020 eine Videokonferenz des Wissenschaftsministeriums BW unter der Leitung von Staatssekretärin Petra Olschowski mit Vertretern der Amateurmusik stattgefunden hat und hierbei das Institut für Musikermedizin der Uni Freiburg (FIM) als zentrale Institution für die Hygiene-Mindeststandards in BW in Aussicht gestellt wurde, sind wir große Schritte vorangekommen. Diese Entwicklung entspricht vollumfänglich unserem BDB-Antrag bei Ministerin Theresia Bauer MdL, das FIM als zentrale Institution mit universitärer Anbindung zu definieren. Da die verschiedenen Hygienekonzepte, die in den letzten Tagen von unterschiedlichen Verbänden entwickelt wurden, sich teilweise stark unterscheiden, hat der BDB mit dem BVBW Kontakt aufgenommen, um innerhalb der Bläserwelt eine einheitliche Aussage der Mindestabstandsregel in den Orchestern zu definieren. Hinzu kommt, dass man eine exakte Ausführung der Stuhlabstände bei Proben und Auftritten näher festlegen sollte.
Da der BDB in seiner bisherigen Fassung den Abstand 1,5 m (von Stuhlkante zu Stuhlkante) definiert hatte, das FIM jedoch 2m Abstand (von Stuhlmitte zu Stuhlmitte) rechnet, unterscheiden sich BDB, FIM und BVBW bisher in der Messart und in der Größenordnung. In den Gesprächen mit dem BVBW haben wir uns darauf verständigt, dass wir die Abstände innerhalb der Blasmusikverbände in Baden-Württemberg ab sofort einheitlich wie folgt definieren: Die Abstände für alle Instrumente in den Blasorchestern sind mindesten mit 2,0 m (von Stuhlmitte zu Stuhlmitte) einzuhalten! Bitte nehmen Sie diese Angleichung zur Kenntnis und bemessen Sie die Abstände exakt. Wir empfehlen nach wie vor, die Stühle vor den Proben aufzustellen. Das Wissenschaftsministeriums hat uns darauf hingewiesen, dass zusätzlich folgende Ergänzung aufzunehmen ist: Auch im Konzert ist der Abstand zwischen Dirigent/in und Orchester mit 2–2,5m einzuhalten. Wir ergänzen das bisherige BDB-Musterhygienekonzept in der Anlage und bitten Sie um Beachtung und Verteilung des Konzeptpapiers.

2. Es sind erst wenige Teilnehmermeldungen zur virtuellen BVK Hauptversammlung 29.06.20, 19:00 Uhr erfolgt. Bitte melden Sie unbedingt ihre Teilnehmenden an unsere Geschäftsführerin Claudia Fingerhut-Graf Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Die Einladung liegt nochmals bei. Die weiteren Unterlagen zur Hauptversammlung wurden Ihnen mit getrennter Mail zugesendet.

3. Die Juni-Ausgabe unserer Verbandszeitung steht an. Da es nun wieder Öffnungsperspektiven für unsere Musikvereinsarbeit gibt, möchten wir über Ihre Erfahrungen und Planungen berichten. Bitte stellen Sie online über die BVK-Homepage Ihre Berichte und Bilder dazu ein.

4. Vor den Sommerferien findet vom SJBO keine Probenarbeit statt. Die Fortsetzung wird entsprechend der dann herrschenden Corona-Situation nach den Sommerferien erfolgen.

 


BVK Aktuell Nr. 11

Liebe Mitglieder,
nun rücken mögliche Proben und kleine Aufführungen auch für uns Musikvereine wieder in greifbare Nähe. Allerdings geht es nicht ohne Regeln, die eingehalten werden müssen und wiederum Kreativität von uns fordert. Ich habe die Informationen, die in den letzten Tagen geflossen sind wieder etwas gebündelt, damit sie verständlicher sind und damit auch konkret etwas angefangen werden kann.

1. Nachstehende Meldung des MWK vom 29.05., die zwar die mögliche Aufnahme des Probebetriebes ankündigt, aber leider noch nicht mehr dazu ausführt.

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Unterricht ist im Bereich der Breitenkultur grundsätzlich analog zu den Regelungen möglich, die für öffentliche Musikschulen und Jugendkunstschulen gelten; maßgeblich ist die Verordnung des Sozialministeriums und des Kultusministeriums vom 21.5.2020.

Für den Unterricht im Bereich der Breitenkultur gibt das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg auf Grundlage der Risikoeinschätzung des Freiburger Institut für Musikermedizin (Hochschule für Musik und Universitätsklinikum Freiburg) vom 19.5.2020 sowie nach Rücksprache mit dem Institut ergänzend folgende Empfehlungen:

• Auf Körperkontakte, Händeschütteln und Umarmungen bitte verzichten.
• Beim Unterricht in geschlossenen Räumen sollte alle 15 Minuten stoßgelüftet werden.
• Es sollte in möglichst großen Räumen unterrichtet werden (die Mindestraumgröße ergibt sich indirekt auch aus der Einhaltung der Abstandsregeln).
• Sofern die Möglichkeit besteht, Unterricht auf nicht-öffentlichen Freiflächen durchzuführen (zum Beispiel in Innenhöfen von Kultureinrichtungen, in privaten Gärten, nicht aber in kommunalen Parks oder auf öffentlichen Plätzen), sollte davon Gebrauch gemacht werden.
• Insbesondere beim häufigen Wechsel von Schülerinnen und Schülern wird Lehrkräften empfohlen, in geschlossenen Räumen einen zum Eigenschutz geeigneten Mund-Nasen-Schutz (bei Verfügbarkeit am besten eine FFP-2-Maske) zu tragen.

Dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst BW ist es ein großes Anliegen, dass wir gute Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass Vereine und Kultureinrichtungen auch unter den bestehenden Auflagen verantwortlich arbeiten und proben können. Wir freuen uns sehr, dass voraussichtlich ab dem 1. Juni 2020 kulturelle Veranstaltungen mit einer beschränkten Teilnehmerzahl und unter Wahrung von Hygiene- und Abstandsregelungen wieder stattfinden können. Es ist uns sehr wichtig, für den Bereich der Breitenkultur gute Lösungen im Rahmen der schrittweisen Rückführung der Einschränkungen zu finden.

Mit der voraussichtlich nächste Woche in Kraft tretenden „Corona-VO Veranstaltungen“ des Sozialministeriums sind Proben im Bereich der Breitenkultur wieder zulässig. Beim Probenbetrieb sollen die Empfehlungen der VGB Verwaltungs- und Berufsgenossenschaft angemessen berücksichtigt werden. Das MWK wird hierzu ergänzende Hinweise aufgrund der Risikoeinschätzungen des Freiburger Instituts für Musikermedizin formulieren.

 

2. Der BDB hat dies am 03.06. wie folgt weiter spezifiziert.

Die neue „CoronaVO Veranstaltungen“ sowie die aktuellen Hinweise des Wissenschaftsministeriums BW stellen unseren Musikvereinen endlich wieder in Aussicht, die Probenarbeit und die Veranstaltungsplanung aufzunehmen.

Dies ist ein sehr wichtiges Zeichen für unsere Musikvereine und die vielen Ensembles im BDB. Es macht Mut und stellt neue Ziele in Aussicht. Auch wenn unsere Freude über diese Lockerung sehr groß ist, müssen wir jedoch weiterhin zusammenhalten und einige Regularien erfüllen. Hierbei unterstützt Sie der BDB so umfangreich wie möglich.

Ich bitte Sie, die Vorgaben des Landes BW umzusetzen und die Hinweise des BDB zu berücksichtigen. Der BDB wird alle Vereine mit einem entsprechenden Corona-Musterhygienekonzept unterstützen.

So sind Proben und Aufführungen unter folgenden Vorschriften wieder erlaubt:
• Es sollte in möglichst großen Räumen geprobt werden. Die Mindestraumgröße ergibt sich aus der Einhaltung der Abstandsregel (1,5m)
• Die Anzahl der Musikerinnen und Musikern wird durch die Größe des Raumes (Fläche) limitiert.
• Die Raumhöhe sollte so hoch wie möglich sein.
• Die Abstandsvorschriften von 1,5m sind für alle Musikerinnen und Musiker sowie Zuhörer/Gäste einzuhalten.
• Es sind Veranstaltung zulässig, wenn an ihr weniger als 100 Personen (Besucher/Gäste) teilnehmen. Bei der Bemessung der Teilnehmerzahl bleiben die Musikerinnen und Musiker, sonstige Mitwirkende sowie das technische und künstlerische Personal außer Betracht.
• Bei Proben in geschlossenen Räumen sollte alle 15 Minuten gelüftet oder mit offenen Fenstern, Türen geprobt werden.
• Outdoor: Sofern die Möglichkeit besteht, Proben auf nicht-öffentlichen Freiflächen durchzuführen (zum Beispiel in Innenhöfen von Kultureinrichtungen, in privaten Gärten, nicht aber in kommunalen Parks oder auf öffentlichen Plätzen), sollte davon Gebrauch gemacht werden.
• Jeder Musikverein muss ein Hygienekonzept erstellen, welches insbesondere die Gefährdung der Bläser berücksichtigt. Dieses muss für Aufführungen und Proben sowie für Gäste und Musiker gleichermaßen definiert werden.
• Die für den Arbeitsschutz geltende branchenspezifische Handlungshilfe der VBG Verwaltungs-Berufsgenossenschaft „SARS-CoV-2- Arbeitsschutzstandard – Empfehlungen für die Branche Bühnen und Studios“ können hilfreich sein.
• Bezüglich der Mitwirkenden besteht insbesondere beim Gesang und bei der Blasmusik eine besondere Gefährdungslage, die im Hygienekonzept unbedingt berücksichtigt werden muss. Hierzu wird insbesondere auf die Risikoeinschätzung des Freiburger Instituts für Musikermedizin (Universitätsklinikum Freiburg) vom 19.05.2020 hingewiesen.
• Das Hygienekonzept muss den zuständigen Behörden auf Verlangen vorgezeigt werden.
• Der Veranstalter hat folgende Daten der Besucher zu erheben: Name, Adresse, Telefonnummer

Wir stehen aktuell an einem entscheidenden Wendepunkt unserer Vereinsaktivitäten und können zur Sicherheit der Mitglieder, Förderer und Konzertbesucher bei konsequenter und verlässlicher Umsetzung der Vorschriften die Risiken enorm minimieren.

3. Am 05.06. hat der BDB und die BDMV folgendes Musterhygienekonzept für unsere Musikvereine erstellt. Wir haben versucht unter den Empfehlungen der verschiedenen Institutionen und den Vorgaben des Landes einen Weg zu finden, der ein Proben und Musizieren für unsere Vereine wieder ermöglicht. Es ist allen Beteiligten bewusst, dass die Vereine zusätzliche Aufgaben erfüllen müssen und dass insbesondere die Suche nach größeren Proberäumen die größte Herausforderung sein wird.Bitte setzen Sie das bei sich um, damit die Probenarbeit wieder beginnen kann.

Es liegt nun an Ihnen und den örtlichen Gegebenheiten wann eine eingeschränkte musikalische Vereinsarbeit wieder sinnvoll starten kann. Bitte helfen Sie mit, dass die Vorschriften konsequent umgesetzt werden, dann können wir die Risiken enorm minimieren.


BVK Aktuell Nr. 10

Liebe Mitglieder,
im Moment überschlagen sich etwas die Ereignisse, dieses Mal im positiven Sinne, deshalb schon wieder eine BVK aktuell.

1. Die Situationen ändern sich in diesen Tagen äußerst schnell und nicht alles ist für die betroffenen Verbände und Vereine nachvollziehbar. Aufgrund unserer gestrigen intensiven Gespräche (27.05.2020) mit dem Ministerium für Wissenschaft und Kunst (MWK) haben wir seit heute Morgen nach Aussage des MWK Gewissheit darüber, dass für unsere Musikvereine die Corona-Bestimmungen der Musikschulen identisch Gültigkeit besitzen. Da das Ministerium für Wissenschaft und Kunst BW für die gesamte Amateurmusik zuständig ist und noch vor zwei Tagen ein klares „Nein“ geäußert hatte, sind wir aktuell große Schritte weitergekommen. Dies ist insbesondere auch deshalb wichtig, damit wir in Baden-Württemberg einheitliche Richtlinien für Vereine und Musikschulen vorliegen haben.

Somit besitzt folgender Wortlaut der Verordnung auch für alle Musikvereine in BW Gültigkeit: Einzelunterricht ist im Bereich der Amateurmusikanalog zu den Regelungen möglich, die für öffentliche Musikschulen gelten. Proberegelungen für mehr als 5 Personen werden hier gemeinsam mit den Verbänden und Vereinen in einem nächsten Schritt entwickelt, sobald die Corona-Verordnung dies zulässt.

In der Anlage erhalten Sie eine Ausarbeitung des BDB mit klaren Hinweisen und Ergänzungen für Ihre Vereine sowie eine Mustervorlage „Hygienevereinbarung“.

Zudem scheint unser BDB-Schreiben an Ministerin Bauer Wirkung zu zeigen. So können wir in Aussicht stellen, dass in den nächsten Tagen zusätzliche Rechtsklarheit geschaffen und eine zusätzliche Öffnung möglich sein wird. Damit haben wir gemeinsam einiges für unsere Musikvereine erreicht. Abschließend weise ich darauf hin, dass letztendlich die Verantwortung für die Wiedereröffnung des Vereinsbetriebs bei den Ortspolizeibehörden liegt. Sollte es auch auf der Basis der neuen Verordnungen in Einzelfällen zu Untersagungen des Unterrichts kommen, so ist das Dilemma vor Ort zu lösen.

2. Nun gibt es auch eine offizielle Einladung zu Blasmusik.digital wie folgt: Liebe Freundinnen und Freunde der BDB-Musikakademie, seit über zwei Monaten dürfen wir weder zum gemeinsamen Musizieren, noch als Instrumentalisten, Vereinsverantwortliche, Dirigenten und Instrumentallehrer zur gemeinsamen Fortbildung zusammen kommen. Genauso lange ruhen auch in der BDB-Musikakademie alle Veranstaltungen und so wie es aussieht, wird dieser Zustand auch noch eine Weile andauern.

Gerade in diesen Zeiten aber, die uns alle vor immense Herausforderungen stellt, darf die Bildung nicht ruhen. Und somit möchten auch wir unserem Leitmotiv „Bildung Die Bewegt“ um ein Weiteres gerecht werden.

Die BDB-Musikakademie veranstaltet aus diese Grund am Sonntag, 5. Juli 2020 ab 9.30 Uhr die erste Online-Konferenz für Blasmusiker.

Nehmen auch Sie Teil an „Blasmusik.Digital – Die Online Konferenz für Blasmusiker” und wählen Sie aus über 15 Top-Dozenten und Blasmusik-Experten auf sieben digitalen Bühnen. In den Live Sessions (Webcast) können Sie spannende Vorträge erleben zu Themen, die von Tonqualität, Übetechniken, Lateinamerikanischer Percussion über Repertoire-Auswahl und Online-Unterricht bis hin zu Steuertipps oder Alexandertechnik für Musiker reichen. Es ist für jeden etwas Passendes dabei!

Als Dozenten sind u.a. Christoph Moschberger, Alexander Wurz, Kilian Herold, Peter Arnold, Arno Pfunder, Robert Pot und Rudolf Döbler dabei. Alle Vorträge werden live Online als Webcast angeboten. Sie können während der Konferenz über Chat Ihre Fragen direkt an die Speaker und Experten stellen.

Sichern Sie sich ein Teilnehmerticket, die wir aufgrund der Corona-Zeit kostenlos anbieten.

Schnell sein lohnt sich, denn die Anzahl der Tickets ist begrenzt.

Wir freuen uns sehr, Sie bei blasmusik.digital – der Online Konferenz für Blasmusik begrüßen zu dürfen. Ihre Teilnehmertickets erhalten Sie unter https://www.blasmusik.digital/

 


BVK Aktuell Nr. 9

Liebe Mitglieder,
alles öffnet nur die Musikvereinsarbeit ist noch verboten. Das ist unter anderem dem Umstand geschuldet, dass wir nicht am Kultusministerium hängen, das für die Musikschulen zuständig ist, sondern am Wissenschaftsministerium, das anscheinend nicht sehr entscheidungsfreudig ist.

Nachdem der BDB nun dem Wissenschaftsministerium Untersuchungsvergleiche vorgelegt und einen Stufenplan vorgeschlagen hat, kam leider noch immer keine Reaktion.

1. Darstellung des BDB zu der unglücklichen Situation nachstehend:
Liebe Vereinsverantwortliche,
liebe Musikerinnen und Musiker,
sicherlich wundern Sie sich darüber, dass wir in der aktuell gültigen Corona-Verfügung ein Missverhältnis erfahren, wie es aus Sicht der Jugendarbeit in den Musikvereinen größer nicht sein könnte. Während die Musikschulen wieder unterrichten dürfen – was wir befürworten und gut heißen, müssen die Musikvereine jedoch immer noch abwarten. Das Wissenschaftsministerium kann uns Stand heute keine Freigabe für das Unterrichten unserer Schülerinnen und Schüler analog dem Kultusministerium – auch unter Einhaltung aller Hygienevorschriften - ermöglichen.
Dies ist nicht nachvollziehbar und entbehrt jedes Verständnisses!
Der BDB hat seit Beginn der Lockerungen immer wieder darauf hingewiesen, dass jede Form der Lockerung mit allen Institutionen abgesprochen und einheitlich erfolgen muss. Dies ist aktuell nicht der Fall und wir werden dies nicht hinnehmen!
So sind wir täglich im Gespräch mit der Verwaltung des MWK und in heftiger Verhandlung auf politischer Ebene. Wir müssen erreichen, dass bei unseren Musikvereinen dieselbe Form des Unterrichtens ermöglicht wird, wie bei den Musikschulen.
Leider müssen wir nach wie vor abwarten, bis das Wissenschaftsministerium handelt. Vielen Dank für ihr Verständnis!
Ihr
Dr. Patrick Rapp MdL
BDB-Präsident

2. Heute wurde uns vom Bundesmusikverband Chor und Orchester mitgeteilt, dass auch das Deutsche Musiktreffen 60plus im September 2020 abgesagt ist. Es wird versucht es auf 2021 zu verschieben.

3. Corona-Soforthilfepaket Vereine in BW sollen 50 Millionen Euro Soforthilfe erhalten – sowohl im Sport, in der Amateurmusik, im Naturschutz oder im sozialen Bereich. Zudem soll die Rolle von Kunst und Kultur auch in Krisenzeiten mit 40 Millionen Euro unterstützt werden. Was dies im Detail bedeutet, werden wir in den nächsten Tagen und Wochen erfahren.

4. Die BDB-Akademie möchte in der Coronazeit die vielen ausgefallenen Veranstaltungen zum Anlass nehmen und am 5. Juli eine Onlinekonferenz unter dem Thema www.blasmusik.digital durchführen. Es werden 15 Dozenten für jeweils 1 Stunden in 14 Angeboten und 7 Konferenzräumen zur Verfügung stehen. Das gesamte Thema ist als Versuchsballon angelegt. Nutzen Sie diese gute Gelegenheit sich kostenfrei weiterzubilden und melden sich an. Sie müssen aber schnell sein, da zu jedem Thema max. 100 Teilnehmer zugelassen sind.

Sie dürfen gerne in Ihren Kreisen den Unmut über die ungleiche Behandlung in der Corona-Öffnungs-Lotterie kundtun.

 


BVK Aktuell Nr. 8

Liebe Mitglieder,

ich kann es verstehen, dass Sie so langsam ungeduldig werden und eine Perspektive für ihre Musikvereinsarbeit benötigen, doch die Blasmusik hat hier leider eine Sonderstellung. Es hat keinen Sinn, dass wir, wie leider bei den Lockerungsmaßnahmen der Bundesländer geschehen, untereinander einen Wettlauf beginnen. Bis Ende August sind sowieso voraussichtlich kaum Auftrittsmöglichkeiten in Sicht, weshalb wir die Öffnung unseres Spielbetriebes sinnvoller angehen sollten als der Fußball.

1. Der BDB und die BDMV sind seit 2 Wochen intensiv im Gespräch mit dem Freiburger Institut für Musikermedizin FIM der Uni Freiburg (Prof. Richter, Prof. Spahn). Beiliegende Pressemeldung über die Zusammenarbeit und eine weitere Untersuchungsreihe bezüglich des Risikos beim Musizieren eines Blasinstrumentes in der Coronakrise haben BDB und BDMV am 12. Mai veröffentlicht.
Da aktuell zu viel Halbwissen und Nichtwissen in der öffentlichen Wahrnehmung bezüglich „Risikoeinschätzung für Bläser“ kursiert, sind BDB und BDMV eine intensive Kooperation mit dem FIM (Uni Freiburg) eingegangen. Über diese Kooperation wollen wir wichtige Erkenntnisse sowie fundierte Aussagen über ein eventuelles Risiko beim Musizieren mit Bläsern erhalten. Dies kann die Grundlage dafür sein, politische Öffnungen und Lockerungen für die Musikvereine zu beschleunigen.
Der BDB möchte zusammen mit dem FIM Messungen in den Räumen der Akademie in Staufen durchführen. Wir tun alles, damit Sie so schnell wie möglich wieder mit abgestimmten Rahmenbedingungen in den Probe- und Spielbetrieb zurückzukehren dürfen.
Eine von vielen Voraussetzungen zur Vorbereitung einer Rückkehr in den Probebetrieb wird u.a. die Suche und Findung geeigneter großer Proberäume sein.
Wir gehen davon aus, dass über 70% aller Musikvereine einen größeren Proberaum benötigen, um einen noch zu definierenden Probe-Mindestabstand unter den Musikern zu gewährleisten. Hierzu bitten wir Sie schon heute, mit der Gemeinde- oder Stadtverwaltung vor Ort zu sprechen, welcher größere Raum/Saal/Halle für den Probebetrieb in Frage kommt und welche regelmäßige Belegung für den Musikverein möglich sein wird. Alle Mindeststandards für Proben müssen wir mit den Fachbehörden und dem FIM entwickeln und abstimmen.

2. Der BDB-Präsidenten Dr. Patrick Rapp MdL sowie weitere Landtagsabgeordneten und Kulturverantwortlichen haben einen Brief an Ministerin Theresia Bauer zum Thema „Perspektiven für das Musikland Baden-Württemberg“ adressiert, damit die in der Politik anscheinend vergessene Musikvereinswelt eine Perspektive bekommt. Das Schreiben liegt zur Info bei.

3. Die BDMV stellt allen Landesverbänden einen offenen Brief an die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten zum gleichen Thema und zur Weiterleitung zur Verfügung. Das Schreiben liegt zur Info ebenfalls bei.

4. Anbei erhalten Sie die aktualisierte Übersicht zu den steuerlichen Hilfen des Finanzministeriums BW, Stand 07.05.2020. Für die Vereine/Verbände ergeben sich auf Seite 13 zwei wesentliche Neuerungen: - Bereits bezahlte Beiträge für 2020 können zurückgezahlt werden bzw. auf die Erhebung kann verzichtet werden, wenn die Mitglieder durch die Corona-Krise in wirtschaftliche Not geraten sind. - Verzichten Ticketinhaber auf die Erstattung, kann unter gewissen Voraussetzungen eine Spendenbescheinigung ausgestellt werden.

5. Vielen Dank für die bisher zugesendeten Berichte und Bilder zum Corona-Alltag in den Musikvereinen. Leider sind es erst 4 und wir können noch viel mehr unterbringen. Bitte senden Sie uns ihre Impressionen zu.

6. Die Einladung zu unserer BVK-Hauptversammlung am 29.06.2020, 19:00 Uhr werden wir in den nächsten Tagen vorab als Mail versenden und in der Juni-Ausgabe des Blasmusikers veröffentlichen.

Bleiben Sie vernünftig aber einfallsreich und lassen sich Aktionen von der zuständigen Gemeinde frei geben. Die Aktionen im Netz zeigen, dass wir auch unter Corona-Einschränkungen nicht vereinsamen.

 


BVK Aktuell Nr. 7

Liebe Mitglieder,
so langsam findet in der Corona-Krise wieder langsam eine Öffnung des Gesellschaftslebens statt. Leider sind wir als Blasmusiker in der letzten Stufe der Öffnung. 1. Im Moment wird versucht auch hier wissenschaftlich fundierte Bedingungen aufzustellen, die auch bei uns einen Spielbetrieb wieder ermöglichen. Dies ist nicht ganz so einfach, da hier erst jetzt dazu Untersuchungen stattfinden und wir uns auf keine vorhandenen Studien berufen können. Erste Untersuchungen hat es von der Charité in Berlin und der Bundeswehr Uni in München gegeben, die sehr ermutigend sind. Der BDB und die BDMV arbeiten mit dem medizinischen Bereich der Hochschule für Musik in Freiburg zusammen. Erste Ergebnisse habe ich in der Anlage beigefügt. Wir werden hierzu aber sobald fertiggestellt, spezielle Handreichungen weiter geben.

2. Die aktuelle COVID-19-Pandemie hat auf alle Vereine nicht zu vernachlässigende Auswirkungen. Diese werden aktuell in der öffentlichen Diskussion so gut wie nicht berücksichtigt. Um einen Überblick über die aktuelle Situation in Vereinen zu bekommen, hat die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes eine Studie initiiert. Durch diese Studie werden wir Klarheit und wichtige Informationen über die Situation in den Vereinen und die eingeleiteten Veränderungen aufgrund der COVID-19-Pandemie erhalten. Bitte unterstützen Sie das Vorhaben indem Sie sich ein paar Minuten Zeit für die Beantwortung des Fragebogens nehmen. Sie finden diesen unter: https://onlinesurvey.htwsaar.de/index.php/621297?lang=de Die Umfrage erfolgt anonym.

3. Wie in BVK aktuell 6 angekündigt bitten wir Sie uns Berichte und Bilder zu schicken, wie sie den Corona-Alltag im Verein bisher gestaltet haben. Diese möchten wir in den Ausgaben Juni und Juli unserer Verbandszeitung veröffentlichen.

4, Bitte denken Sie auch an die BVK-Hauptversammlung am 29.06.2020, 19:00 Uhr wir werden Sie noch informieren in welcher Form wir diese durchführen werden.

Ich bitte Sie eindringlich nicht den Maßnahmengegnern, Trittbrettfahrern und Verschwörungstheoretikern nachzueifern und unvorsichtig zu bleiben. Trotz der ermutigenden Untersuchungen müssen diese noch im Bereich der Aerosole vertieft werden. Musik ist und bleibt für uns die schönste Nebensache der Welt.

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Musizieren während der Pandemie

 


BVK Aktuell Nr. 6

Liebe Mitglieder,
leider sieht unsere Corona-Perspektive noch nicht viel besser aus aber unsere Dachverbände und wir arbeiten an Lösungen für eine Blasmusik im Zeichen von Corona. Hier die aktuellen Informationen.

1. Wir haben uns entschlossen auch im Mai unsere BVK-Verbandszeitung nochmals auszusetzen. Damit wir dann im Juni und Juli auch genügend Berichte haben, bitten wir Sie um Ihre Mitarbeit. Schicken Sie uns Berichte und Bilder, wie sie den Corona-Alltag im Verein bisher gestaltet haben. Folgende Themen könnte ich mir hierbei vorstellen: - Balkon-Konzerte usw. - Erfahrungen bei coronabedingten Stornierungen von Festen, Probewochenenden, Konzerten, Versammlungen usw. - Handhabung von Dirigenten- und Ausbilderhonoraren, sowie Ausbildungsgebühren - Virtueller Unterricht - Vorbereitungen zum Musikvereinsleben mit Corona Freue mich aber auch auf andere gute Einfälle.

2. In BVK aktuell 5 hatten wir auch eine Info vom BDB weiter gegeben. Hierin sehen wir kritisch, die Honorare für Dirigenten und Ausbilder ohne weitere Vereinbarung weiter zu bezahlen. Dies könnte bei einer Prüfung der Deutschen Rentenversicherung in Bezug auf eine Scheinselbständigkeit negativ für uns ausgelegt werden. Aus diesem Grund sollte hier bei Weiterbezahlung eine Sondervereinbarung getroffen werden z.B. als Vorausbezahlung für noch zu erbringende Leistungen. Es besteht aber wie in vorhergehenden BVK aktuell schon berichtet auch die Möglichkeit der Dirigenten und Ausbilder eine Unterstützung beim Land zu beantragen. Ich kenne einige Fälle bei denen es unkompliziert und schnell geklappt hat und diese dann fairerweise die Musikvereine auch von ihren Zahlungsverpflichtungen entbunden haben.

3. Anbei noch eine weitere Einschätzung des BDB: Liebe Musikerinnen und Musiker, in den letzten Tagen erhielten Sie ein Empfehlungsschreiben des BDB zur aktuellen Corona-Situation. Auf dieses Schreiben erreichten uns verschiedene Rückfragen, die wir hiermit etwas ausführlicher erläutern möchten. Für unsere Musikvereine sind die letzten Wochen äußerst schwierig und existenziell bedrohlich. Einerseits mussten sehr viele Konzerte und Veranstaltungen abgesagt werden, andererseits ist der Probebetrieb komplett eingestellt. Wir alle möchten selbstverständlich so schnell wie möglich wieder in den Alltag zurück und möglichst bald wieder in gewohnter Form musizieren. Mir persönlich ist bewusst, dass die derzeitigen Entscheidungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie enorme Härten und auch Ungerechtigkeiten mit sich bringen. Auch ist uns klar, dass die Entscheidungen, die im politischen Raum derzeit getroffen werden, nicht immer zu 100% jedes Detail auch der vereinsinternen Notwendigkeiten erfassen. Es gibt für eine derartige Lage keine Blaupause. Wir sind daher auch auf Rückmeldungen, wie Sie sie uns geben, angewiesen, um die Programme und die Maßnahmen nachsteuern und anpassen zu können. Das Ziel aller Entscheidungen ist aktuell der umfassende Gesundheitsschutz für die Bevölkerung - dies betrifft nicht nur ausschließlich diejenigen Menschen, die sich mit dem Virus infiziert haben. Es geht uns auch darum, unser Gesundheitssystem nicht zu überlasten, denn es ist uns auch klar, dass ein Mensch mit einer ernsthaften Erkrankung wie z.B. einem Herzinfarkt, ebenso eine medizinische Intensivbehandlung benötigt, wie ein Corona-Patient. Einen Infarkt-Patienten z.B. an der Uni Klinik abzuweisen und in eine andere Klinik zu transportieren, weil die Intensivbetten belegt sind, bedeutet in diesem Fall den Tod!

Auf unser Schreiben erreichen uns beispielsweise folgende Rückfragen, die wir mit einigen Antworten an Sie weiterleiten:

Dürfen wir am 1. Mai in einem Privatgarten mit fünf Personen musizieren?
Aktuell darf man im öffentlichen Raum nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Haushalts unterwegs sein. Ansammlungen im nichtöffentlichen Raum (insbesondere in Wohnungen) mit mehr als fünf Personen bleiben grundsätzlich verboten. Ausgenommen sind unter anderem in gerader Linie Verwandte.

Was rät der BDB?
Der BDB regt an, den 1. Mai in neuer Form mit Einzelspielern und/oder entferntem Duopartner/in zu bespielen und die Bevölkerung musikalisch zu bereichern. Das 1. Mai-Wecken ist eine traditionelle und wunderbare kulturelle Veranstaltung und wird in der Bevölkerung sehr geschätzt. Ob eine Gruppe bis zu 5 Personen im privaten Bereich spielt, obliegt der Verantwortung des Vereins bzw. der Bläsergruppe und bedarf der Einhaltung von Landes- bzw. Kommunalverordnungen. Der BDB rät dazu, insbesondere in der aktuellen Situation neue Formen zu suchen, um den 1. Mai in kreativer Form zu bespielen. Dies erhöht eventuell die Aufmerksamkeit und ermöglicht ein einzigartiges Erlebnis. Zeitgleich kann der Verein auf seine Not-Situation aufmerksam machen und eventuell zusätzliche Spenden generieren.
Beispiele:
• Einzelspieler (dies können alle Instrumente sein / Schlagzeug: Glockenspiel u.a.) spielen an verschiedenen Plätzen im Ort individuell einige Mailieder oder sonstige schöne passende Lieder.
• Einzelspieler spielen sich Lieder zu und antworten als Echo. (strophenweise oder phrasenweise) Dies kann zu einer ganz besonderen Form führen.
• Einzelspieler spielen von verschiedenen Türmen, Balkonen, Anhöhen – im Wechsel oder nach Zeitplan. Der Zeitplan könnte vorab veröffentlicht werden.

Warum rät der BDB, den Spielbetrieb bis zum 17. Mai einzustellen und nicht bis zum 3. Mai?
In Baden-Württemberg ändert sich bezüglich des Veranstaltungsverbots bis zum 3. Mai 2020 und sehr wahrscheinlich auch darüberhinaus zunächst nichts. Sollten sich ab dem 3. Mai einige Rahmenbedingungen lockern, die insbesondere für die Musikvereine Auswirkung haben, so muss ein sanfter Beginn mit Bedacht und allen weiteren Vorkehrungen vorbereitet werden. Der BDB erarbeitet aktuell Handlungsempfehlungen, wie die Proben und Aufführungen zukünftig durchgeführt werden könnten und die Hygienemaßnahmen in den Proberäumen umgesetzt werden sollten. Diese Vorbereitungen benötigen auch in den Vereinen Zeit. Somit haben wir ab dem 3. Mai die Möglichkeit, für unsere Vereine und Verbände durchführbare und sinnvolle Rahmenbedingungen zu beschreiben und umzusetzen.
Wir raten davon ab, so schnell wie möglich zu agieren, sondern mit Bedacht und entsprechenden Vorkehrungen vorzugehen.

Was soll unser Verein in der Zwischenzeit tun?
In der aktuellen BDB-Blasmusikzeitschrift hat das BDB-Redaktionsteam eine Vielzahl an Möglichkeiten aufgezeigt, wie die spielfreie Zeit für weitere zukunftsweisende Themen sinnvoll genutzt werden kann. Bitte leiten Sie beiliegende PDF weiter und lesen Sie ab 1. Mai die neue blasmusik Zeitschrift und/oder das blasmusik E-Paper https://www.epaper.goldenwind-blasmusik.com

Einzelunterricht ist laut Coronaverordnung in BW erlaubt –
Was rät der BDB?

Das Land Baden-Württemberg sieht in den aktuellen Auslegungshinweisen zur Coronaverordnung vor, dass Musiklehrer im Einzelunterricht zugelassen sind. https://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-wm/intern/Dateien_Downloads/Auslegungshinweise_zur_Corona-Verordnung.pdf

Der BDB plädiert dafür, den Unterricht mit dem Blasinstrument ausschließlich digital durchzuführen. Insbesondere bei der hohen Anzahl an Kindern und Jugendlichen in unseren Vereinen, die größere Infektionsgefahr bei den Bläsern als beim Akkordeon, der Violine oder der Gitarre sowie die in vielen Fällen nicht vorhandenen Unterrichtsräume, sollten wir auch hier mit Vorsicht und Bedacht vorgehen.

Das Durchführen von Einzelunterricht im Präsenzunterricht obliegt der Verantwortung der Lehrkräfte und der Familien. Wir raten jedoch zur digitalen Form. Es haben uns in den letzten Wochen sehr viele Lehrkräfte rückgemeldet, dass sie sehr gut mit der digitalen Form zurechtkommen. Diese ersetzt selbstverständlich niemals die persönliche Präsenzform. Klar ist jedoch auch, dass durch den Einzelunterricht zusätzliche potenzielle Übertragungswege geöffnet werden, sei es durch Schmierinfektionen in den Proberäumen und an den Instrumenten oder auch durch die jeweiligen Lehrkräfte. Wir bedanken uns herzlich für Ihre Rückfragen, Ihr Verständnis und Ihr Mitwirken in dieser Zeit. Wir werden mit den nächsten Informationen versuchen, zusätzliche Handreichungen für die zukünftigen Monate zu entwickeln. Weitere Rückfragen sammeln wir und stehen gerne zur Verfügung. Viele Grüße aus Staufen und bleiben Sie gesund! Ihr Dr. Patrick Rapp MdL BDB-Präsident

3. Anbei erhalten Sie eine aktuelle Aufstellung des Finanzministeriums Baden-Württemberg über „Erleichterungen für Steuerpflichtige, die von der Ausbreitung des Coronavirus unmittelbar und nicht unerheblich betroffen sind“. Für uns sind darin besonders die Seiten 9 – 11 interessant.

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Corona - Steuerliche Hilfen im Überblick

 

4. Falls Sie musikalische Aktionen planen beachten Sie unbedingt die jeweils geltenden Vorschriften und sichern dies mit einer Freigabe durch die Gemeinde ab. Es hat hier in einigen Fällen schon erhebliche Strafen gegeben.

Bitte denken Sie auch an die BVK-Hauptversammlung am 29.06.2020, 19:00 Uhr wir werden Sie noch informieren in welcher Form wir diese durchführen werden.

Wir müssen im Moment noch Geduld haben und die weitere Entwicklung abwarten. Ich nehme mir nun die Zeit um für meine Familie und mich zu musizieren und jeden Sonntag bei meinem Balkonkonzert auch für die Nachbarn. Das kann auch Spaß machen und hebt auf jeden Fall die Stimmung.

 


BVK Aktuell Nr. 5

Liebe Mitglieder,

Corona hat uns weiterhin fest im Griff und vielen fragen sich wie es überhaupt mit der Musikvereinsarbeit weiter gehen kann und wie sieht eine zeitliche Perspektive aus. Hierzu einige weitere Information.

1. Bei der BVK-Bläserjugendsitzung über Skype am 20. April haben wir beschlossen, dass der JMLA-Sommerlehrgang in diesem Jahr nicht stattfinden wird. Das Risiko für die Teilnehmenden und Dozierenden ist aus unserer Sicht zu groß, da Sicherheitsabstände nur schwer eingehalten werden können und die Gruppengrößen aus Kostengründen nicht verkleinert werden können. Weiterhin haben die Teilnehmenden nur schwer die Möglichkeit sich qualifiziert auf den Lehrgang vorzubereiten. Wer in diesem Jahr unbedingt sein JMLA ablegen möchte hat die Gelegenheit beim Prüfungstag am 21.11.20 in Karlsruhe-Neureut. Aber auch hier müssen wir leider die Teilnehmendenzahl begrenzen. Bitte geben Sie diese Information auch an Ihre Jugendverantwortlichen weiter.

2. Der BDB hat nachstehende Stellungnahme zu einigen Themen aktuell ebenfalls am 20.April abgegeben. Der darin genannte 17. Mai ist kein offizielles Datum und soll nur aussagen, dass bis dorthin die Lage neu bewertet wird. Liebe Verbands- und Vereinsverantwortliche im BDB, auch wenn es erste Anzeichen gibt, dass sich die Fallzahlen der Corona-Neuinfektionen in Deutschland verlangsamen, sollten die Musikvereine die bisherige Praxis keinesfalls lockern und nach wie vor den gesamten Spiel- und Probebetrieb eingestellt lassen. Es wäre geradezu fahrlässig, die restriktiven Maßnahmen voreilig zu lockern. Insbesondere innerhalb der Bläserwelt, in der über Kondenswasser der Instrumente, Aerosole (Wassertröpfchen) in der Luft, Nähe zu den Registerkolleginnen/-kollegen, Reinigen der Instrumente nach dem Musizieren u.v.m. ein definitiv höheres Infektionsrisiko besteht als vergleichsweise dem Spielen eines Akkordeons oder Streichinstrumentes, müssen wir den Schutz des Einzelnen vielseitig betrachten und die bisherige Praxis beibehalten. Der BDB erarbeitet aktuell eine Handreichung, wie ein Spielbetrieb in einigen Wochen/Monaten wieder aussehen könnte und welche Maßnahmen zum Schutz der Musiker/innen durchgeführt werden sollten.

Aktuell empfiehlt der BDB allen Vereinen, Vereinsverantwortlichen, Dirigenten, Musikpädagogen, Lehrkräften und Jugendleitern folgende Vorgaben bis vorerst 17. Mai 2020 dringend einzuhalten: (Diese Empfehlungen könnten sich - je nach Lage und Entwicklung - bis zum 17. Mai nochmals ändern.)

• Führen Sie bitte keine Proben, Konzerte, Auftritte für Orchester, Ensembles (auch Duos und mehr) bis vorerst 17. Mai durch. • Unterrichten Sie ausschließlich über digitale Medien (facetime, skype, zoom, Telefon, Video). Umfangreiche Hilfen finden Sie auf der BDB-Sonderseite im Internet unter http://coronakrise.notruf-verein.de “Hilfe in der Corona-Krise“. Dort finden Vereinsverantwortliche, Lehrkräfte, Kulturschaffende nicht nur die Antworten auf die häufigsten Fragen, sondern auch Arbeitshilfen und Links wie etwa zu den Antragsformularen für das Landes-Förderprogramm „Soforthilfe Corona“ oder der zuständigen IHK, sowie eine Anleitung zur Selbsthilfe. • Erteilen Sie keinen Unterricht in örtlicher Anwesenheit – auch dann nicht, wenn die Eltern der Schüler einverstanden sind. • Empfehlen Sie Ihren Verantwortlichen, Dirigenten, Lehrkräfte, sich über die BDB Seite http://coronakrise.notruf-verein.de “Hilfe in der Corona-Krise“ zu informieren. • Empfehlen Sie den haupt-/nebenberuflichen Dirigenten/Lehrkräften, sich intensiv mit der Soforthilfemaßnahme (Antrag für Solo-Selbständige) zu befassen und den Antrag einzureichen. • Stehen Sie im intensiven Kontakt mit Ihren Dirigentinnen und Dirigenten und sprechen Sie offen über deren finanzielle Situation. Der BDB empfiehlt nach wie vor, die Dirigentenhonorare in gewohnter Form zu bezahlen.

Wir wünschen Ihnen weiterhin alles Gute und bedanken uns für ihr bisheriges Engagement und die Einhaltung der BDB-Handlungsempfehlungen.
Wir melden uns wieder in den nächsten Tagen mit weiteren Hinweisen.
Viele Grüße aus Staufen. Bleiben Sie gesund!
Dr. Patrick Rapp MdL / BDB-Präsident

 

3. Die BDMV hat ebenfalls häufig gestellte Fragen zu Corona gebündelt und wie folgt beantwortet:

3.1. Stornierung von gebuchten Hotels, Jugendherbergen, etc. Solange die Anordnungen der Bundesregierung bzw. der Länder hinsichtlich des Kontaktverbotes zum Zeitpunkt der Stornierung noch nicht bestanden, haben die Hotels und Jugendherbergen grundsätzlich einen Anspruch auf Stornokosten entsprechend ihren Vertragsbedingungen. Das können, je nach zeitlichem Abstand vor der Anreise, bis zu 90 % sein. Ob diese 90 % im Einzelfall gerechtfertigt sind unterliegt der Prüfung durch die Gerichte. Grundsätzlich gilt, dass die Hotels oder Einrichtungen sich das anzurechnen haben, was sie ersparen. Da immerhin ja durch den Aufenthalt keine Reinigungskosten, kein Storm, kein Wasser unter Umständen die Verpflegung erspart wird, sind die 90 % meines Erachtens zu hoch angesetzt. Die Höhe der Ersparnis steigt natürlich mit zeitlichem Abstand zu dem Ereignis.

3.2. Vergütung von Dirigenten und Musiklehrern Die Frage der Vergütung hängt davon ab, ob der jeweilige Instrumentallehrer beim Verein fest angestellt, also Arbeitnehmer im Rechtssinne ist. In diesem Fall hat er einen Anspruch auf Weiterbezahlung. Es liegt im Risikobereich des Arbeitgebers, dass die Unterrichte unmöglich werden. Soweit er Selbstständiger ist und lediglich auf Honorarbasis arbeitet, entfällt der Honoraranspruch. Der angestellte Musiklehrer, der infiziert wird und krank ist, hat Anspruch auf Lohnfortzahlung bis zu 6 Wochen. Derjenige, der in Quarantäne ist, hat ebenfalls Anspruch auf Lohnfortzahlung, allerdings kann sich der Verein dieses Geld zurücknehmen aufgrund des Infektionsschutzgesetztes. Hierzu müssen Anträge an die jeweils in den Ländern zuständigen Gesundheitsbehörden gerichtet werden. Der Selbstständige, der in Quarantäne kommt, kann dieses Geld ebenfalls beanspruchen, muss aber den Antrag selbst stellen.

3.3. Änderungen im Vereinsrecht:
Der Bund hat eine Ausnahmeregelung verabschiedet, mit der Vereine auch dann Beschlüsse fassen können, wenn in ihrer Satzung keine Möglichkeiten für Videokonferenzen oder andere "virtuelle Sitzungen" vorgesehen sind. Damit können Mitgliederversammlungen, Entlastungen und Wahlen auch in Zeiten von COVID-19 durchgeführt werden. Auch Abstimmungen per E-Mail und Fax werden ermöglicht. Mehr: https://bundesmusikverband.de/wp-content/uploads/2020/03/Information-zur-Durchf%C3%BChrung-von-Mitgliederversammlungen.pdf

3.4. Absage von Veranstaltungen: Bei abgesagten Veranstaltungen stellt sich die Frage der Rückzahlung von Eintrittsgeldern. Diese sind zurückzuerstatten. Sollte jedoch die Veranstaltung später nachgeholt werden, kann man auch so verfahren, dass die Eintrittskarten für diese spätere Veranstaltung ihre Gültigkeit behalten. Derjenige Kunde, der aber zu einem späteren Zeitpunkt die Veranstaltung nicht mehr besuchen kann, hat einen Anspruch auf Rückerstattung.

3.5. Finanzielle Hilfen auf Bundesebene:
Der Solidaritätsfond der Bundesregierung über 50 Milliarden Euro (Eckpunkte-Unterrichtung durch die Bundesregierung in Drucksache 19/18105) richtet sich u.a. an Kleinstunternehmen. Wir gehen davon aus, dass die entsprechende Definition von Kleinstunternehmen im Sinne der Empfehlung 2003/361/EG der Kommission vom 6. Mai 2003 angewandt wird, die unserem Verständnis nach auch wirtschaftlich tätige Vereine umfasst, die weniger als 10 Mitarbeiter beschäftigen und deren Jahresbilanz unter 2 Mio. EUR liegt. Die Abgrenzung, was bei einem Verein zum wirtschaftlichen Tätigkeitsbereich gehört und was nicht, muss jeweils im Einzelfall vorgenommen werden.

Informationen für Unternehmen und Selbstständige (Bundesregierung) [30. März 2020]: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/info-unternehmen-selbstaendige-1735010 Ergänzende Informationen für den Kulturbetrieb (Bundesregierung) [30. März 2020]: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/corona-kultur-1735378

4. Bitte denken Sie auch daran ihre finanziellen Mehrbelastungen gemäß unserer BVK aktuell 2 an unsere Geschäftsführerin Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu melden. Die Situation wird sich weiterhin sehr dynamisch ändern und muss immer wieder neu bewertet werden aber wahrscheinlich ist, dass auch unsere Feste bis 31. August nicht durchgeführt werden können. Leider ist es auch so, dass Bundes-, Landes- und Gemeindeverordnungen in diesem Thema voneinander abweichen können. Deshalb muss es immer auch eine örtliche Bewertung der Verordnungen geben. Im Moment ist der BDB dabei Handreichungen zu erarbeiten, wie ein Spielbetrieb mit Corona aussehen kann. Wenn es auch schwer fällt, haben Sie Geduld und gehen Sie kein Risiko ein. Wir werden Sie weiter mit BVK aktuell auf dem Laufenden halten. Bleiben Sie gesund!

 


BVK Aktuell Nr. 4

 


BVK Aktuell Nr. 3

Wie in BVK aktuell 2 angekündigt arbeiten unsere Dachorganisationen an weiteren Hilfestellungen zu CORONA. Eine sehr hilfreiche Zusammenfassung stellt uns der BDB auf der eigenen Plattform Notruf-Verein zur Verfügung.

Mit der Homepage verfolgt der BDB folgende Ziele:

• auf staatliche Subventionen und Unterstützungen hinweisen • digitale Möglichkeiten aufzeigen und Hilfestellungen unterbreiten • auf kostenfreie Plattformen für virtuelle Kommunikation hinweisen • ausgewählte sinnvolle Links mitteilen • neue Ideen und Möglichkeiten präsentieren

Gleichzeitig möchte der BDB alle Musikvereine dazu aufrufen, allen Dirigenten, Musikpädagogen und Instrumentallehrkräften treu und verlässlich zur Seite zu stehen und mit ihnen regelmäßig im Gespräch zu sein. Denn nichts ist in diesen Tagen wichtiger als der Zusammenhalt, der Austausch und die gegenseitige Unterstützung!

Sie finden unter https://coronakrise.notruf-verein.de/ nützliche Infos, Antworten und Links rund um das Themenfeld.

Stellen auch Sie Ihre Fragen. Der BDB versucht so bald wie möglich zu antworten. Mit Ihren Fragen helfen auch Sie mit, dass andere Vereine ebenfalls eine Antwort und eventuelle Lösungsvorschläge erhalten.

 


BVK Aktuell Nr. 2

1. Wir bitten Sie nochmals alle Ihre ausgefallenen Maßnahmen an unsere Geschäftsführerin Claudia Fingerhut-Graf unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu melden. Die Kosten hierfür sollten aufgegliedert sein nach monatlichen Kosten, z.B. für Dirigent, Ausbilder,Miete und Ausfallkosten für einmalige Veranstaltungen, z.B. Stornokosten bzw. schon getätigte Ausgaben und entgangener Gewinn. Wir benötigen dies unbedingt zur politischen Argumentation, dass auch wir Musikvereine Unterstützung benötigen.

2. Da im Moment keine Proben und Veranstaltungen stattfinden, haben wir uns entschieden im April keine Verbandszeitung herauszugeben. Notwendige Informationen erhalten Sie über BVK aktuell.

3. Die angesetzten Proben für das Senioren-Projektorchester im April und Mai werden natürlich auch nicht stattfinden.

4. Das Internationale Jugendkapellentreffen des BDB, das vom 21.-24.Mai 2020 in Ettlingen stattfinden sollte, wird auf 2021 verschoben. Im Moment wird mit der Stadt Ettlingen ein neuer Termin gesucht. Das Vatertagswochenende wird es 2021 nicht werden.

5. Anbei einige nützliche Information zu CORONA von BDB und BDMV. Die auch auf den Websites zu finden sind. Diese werden im Moment noch mit Antworten zu häufigen Fragen ergänzt.

6. Die beschlossenen Soforthilfemaßnahmen können in bestimmten Fällen auch für unsere Freiberuflichen Dirigenten und Ausbilder interessant sein. Anbei das Schreiben des Kultusministeriums BW.

7. Bitte blocken Sie auf jeden Fall den Ausweichtermin 29.06.2020, 19:00 Uhr für unsere BVK-Hauptversammlung. Im Moment werden die gesetzlichen Voraussetzungen geschaffen, dass diese auch virtuell durchgeführt werden können. Falls das Versammlungsverbot an diesem Termin noch besteht, werden wir versuchen diese virtuell durchzuführen.

 

BVK Aktuell Nr. 1

Die BVK-Präsidiumssitzung hat am 15. März 2020 stattgefunden und hat einige Themen beschlossen, die ich Ihnen auf kurzem Wege mitteilen möchte.

1. Die wegen Corona ausgefallene BVK-Hauptversammlung planen wir am Montag, 29.06.20, 19:00 Uhr in Bretten-Büchig nachzuholen. Vorausgesetzt ist hierbei, dass es die Lage zulässt.

2. Wie in der Absage zur Hauptversammlung angekündigt, haben wir mit einstimmigem Präsidiumsbeschluss Thomas Barth, als 2. Vizepräsident und Severine Krüger, als Medienbeauftragte kommissarisch bis zur nächsten Wahlmöglichkeit eingesetzt.

3. Durch die Corona-Pandemie ist das Vereinsleben im Moment zum Erliegen gekommen. Konzerte, Proben, Unterricht und teilweise lange geplante Veranstaltungen fallen aus und verursachen nicht nur Mindereinnahmen sondern auch Ausfallkosten. Dies möchten wir natürlich auch in die politische Diskussion quantitativ einbringen. Wir bitten Sie deshalb alle Ihre ausgefallenen Maßnahmen, die Mindereinnahmen und die Ausfallkosten an unsere Geschäftsführerin Claudia Fingerhut-Graf unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu melden.

4. Weiterhin wurde beschlossen, dass in diesem Jahr kein ComMusic-Seminar stattfinden wird, da der Herbst sicher mit Nachholterminen ausgelastet ist.

5. Viele Fragen erreichen uns wegen Bezahlung von Dirigent/in, Ausbilder/in und den Ausbildungsgebühren. Dies kann leider nicht pauschal beantwortet werden und kommt auf die jeweilige Situation und Vertragslage an. Hier sollten mit Berücksichtigung beidseitiger Interessen einvernehmliche Einigungen

 

 

Mit freundlichen Grüßen
Blasmusikverband Karlsruhe e.V.
Ehrenpräsident
Michael Weber
Hermann-Hesse-Str.9
76189 Karlsruhe
+49 175 2489514